Rolf Im Rat der Stadt Uelzen vertritt Rolf Tischer die Piratenpartei und Sie als Bürger. Über seine Arbeit und seine Erfahrungen können Sie hier lesen. Im Rat arbeitet er als Mitglied in der Gruppe  Grüne/FDP/Piraten als Stellvertretender Gruppenvorsitzender. Er ist Mitglied im Verwaltungsausschuss, Ausschuss für Stadtmarketing und Tourismus,  Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Aufsichtsrat der Stadthallen GmbH und im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Uelzen mbH.
Zusätzlich vertritt er den Rat im Vorstand der Kirchengemeinde St. Marien.
Er berichtet von den Sitzungen und Versammlungen, von denen er berichten darf, und beschreibt hier, wie er sie aus seiner Sicht erlebt hat.
Zu den einzelnen Beiträgen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung.
Sie können ihn aber auch auf einem der üblichen Wege erreichen:Telefon: 0581 9712666
Fax: 0581 9712668
Twitter: @Weihnachtsrolf
Mail: rolf_tischer(ät)gdh(punkt)de
Haushaltsdaten der Stadt Uelzen visualisiert
26. Februar 2014

Die Uelzener Piraten Titus Tscharntke, Dirk Tietke und Rolf Tischer haben sich hingesetzt und die Daten des Haushalts der Stadt Uelzen in das internationale Projekt OpenSpending eingepflegt. Jetzt wurden die Daten weiter verarbeitet und sind auf offenerHaushalt.de als dritte Stadt Niedersachsens integriert. Das umfangreiche Werk des Haushaltsplanes ist jetzt in einer grafischen Darstellung zu finden, die einen verständlichen Überblick schafft was mit den Geldern der Stadt passiert. Mit wenigen Klicks erkennt man wohin das Geld fließt und wo die größten Kostenfallen sind.
Wer dann Ideen zur Verbesserung hat, wird bei der Bürgerversammlung zum nächsten Haushalt die Möglichkeit haben seine Ideen ein zu bringen.

 

 

Kategorie: Allgemein, Stadtrat Uelzen

Haushaltsaussprache im Rat Uelzen
16. Dezember 2013

In der heutigen Ratssitzung wurde vor allem über den Haushalt für das Jahr 2014 abgestimmt. Neben einigen anderen habe auch ich mich zu Wort gemeldet. Ich wusste, dass ich einer der letzten Redner war und so habe ich beschlossen, die Aufmerksamkeit der Ratsmitglieder zu erhöhen, indem ich meinen Text in Versform gebracht habe.

Die Rede wurde von den Anwesenden aufmerksam zur Kenntnis genommen und positiv gewürdigt.
Nun wurde ich gebeten den Text hier rein zu schreiben, deshalb hier meine Rede zum Haushaltsplan 2014:

Herr Vorsitzender, Herr Bürgermeister, Werte Ratsherren und Frauen,
Liebe Bürger und Gäste, Werte Presse, es ist spät, wir wollen schnell schauen
Ich weiß ihr denkt Schon wieder einer dummes Zeug spricht
drum geb ich dem ganzen heut ein ganz andres Gesicht

8 Tage vor Weihnachten sind wir hier zusammen gekommen
und haben uns einiges vorgenommen
Der Haushaltsplan, es steckt viel Mühe drin, so dick wie er ist
eine Schande dass kaum einer ihn richtig liest

Das dritte Mal befasste ich mich nun mit diesem Werk
und jedes Mal wieder, man fühlt sich fast wie ein Zwerg
Die Zahlen sind ähnlich wie im vorigen Jahr
erscheinen auf den ersten Blick schlüssig und klar.
Ein positiver Haushalt war das vorrangige Ziel
Es wurde geschafft, ein gutes Gefühl

Doch schaut man genauer dann kommen die Fragen
stellt man hier die richtigen Fragen, das muss ich sagen
Ist über die Antworten meist nicht zu klagen
Doch ohne Nachfragen geht es oft nicht
Da wünscht man sich doch ein klärendes Licht

Ein Grundproblem ist mir in diesen Tagen
bewusst geworden, bei all diesen Fragen
Es gibt Eigenbetriebe, Firmen, Beteiligungen,
Gesellschaften,Vereine, Verbände, Stiftungen,
jede dieser Einrichtungen hat ihren Zweck in der Tat,
ihre Aufgaben sind losgelöst von der Stadt
und doch wird auf die eine oder andere Weise gelacht
ist man doch mehr oder weniger im Haushalt bedacht

Und jetzt kommt der Knackpunkt, Das Haar in den Suppen
Wirkliche Infos erfährt man kaum aus all diesen Gruppen
Sie sind ja eigenständig, hört man bei Fragen
der Rat hat nur bedingt was zu sagen
Er stellt ja eine Abordnung in den Aufsichtsrat
die soll aufpassen, wenn der im Geheimen tagt
Zwar ergeht bei der ganzen Geschicht
über die Arbeit ein regelmäßiger Bericht.
Wo Gelder genau hin fließen ist oft nicht zu benennen,
Für die Antworten, muss man erst die richtigen Fragen kennen.

Als schlechtes Beispiel meine Gefühle aufbrausend
Stadthallen GmbH und ihr jährlicher Verlust von 150 tausend
Wirtschaftsförderungsgesellschaft, allen bekannt
Ihr Zuschuß wird noch höher benannt
Bei einigen Beteiligungen kommt das Gefühl
Irgendwie wollen oder bekommen die zu viel.
Sie verselbstständigen sich immer mehr
die Kontrolle ist da oft sehr schwer

Das Ausgliedern ist gut, erfüllt seinen Zweck
doch gibt man oft ein Stück Verantwortung weg
Wir Ratsleute beschließen den Haushalt im Ganzen
Da sind die Gelder für alle enthalten
Doch können wir wirklich mit ruhigem Gewissen
zustimmen wenn wir nicht alles wissen?

Ein positiver Haushalt war das Ziel
doch rechnen kann man wirklich viel
Das große Ziel nun ist fürwahr
den Plan einhalten im kommenden Jahr
Meine Hoffnung dass es klappt, es wär ein echter Clou
ich hab Vertrauen in die Verwaltung, und nur deshalb stimme ich dem Haushalt zu.

Kategorie: Allgemein, Stadtrat Uelzen

Neue Abwassersatzung in Uelzen
2. Oktober 2013

Eine neue Abwassersatzung? An sich nichts besonderes, die wird anscheinend in ganz Niedersachsen gerade angepasst. Beim durchlesen der Satzung sind mir dann aber doch ein paar Punkte aufgefallen die mich dazu brachten den zuständigen Ausschuss als Zuschauer zu besuchen und einmal nach zu fragen.

Meine Fragen wurden auch ausführlich beantwortet, wobei der Hauptgrund für die Änderungen eine Empfehlung der übergeordneten Stellen war. Besonders gestört hat mich aber die Anhebung von einigen Schadstoffwerten. Ich habe im Ausschuss dann auch gefragt, ob denn Quecksilber plötzlich gesund ist, wenn man den erlaubten Wert für die Einleitung ins Abwasser plötzlich ohne Not verdoppelt.
Trotz meiner Nachfragen, ich als Gast konnte ja keine Anträge stellen, übernahmen die Sitzungsteilnehmer die Abwassersatzung in der geplanten Form.
Also stellte ich für unsere Gruppe den Antrag, die Grenzwerte  auf den alten, niedrigeren Stand zu setzen.  Die Abwassersatzung wurde gestern in der Ratssitzung mit den vorgeschlagenen Änderungen angenommen.
Es nimmt immer viel Zeit in Anspruch sich all die Vorlagen und dazugehörigen Anlagen durch zu lesen.  Aber solche kleinen Erfolge bestätigen mich und ich werde mir auch weiterhin die Zeit dafür nehmen, nachfragen und es mir erklären lassen, wenn ich etwas nicht verstehe.

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Wildkameras im Stadtwald Uelzen
24. August 2013

Wärend der Sitzung des Forstausschusses fragte ich, ob denn im Bereich des Stadtwaldes Fotofallen, also Kameras installiert sind.

Von Seiten des Stadtforstes sind keine Kameras installiert, allerdings verwenden die im Wald tätigen Jäger diese sehr gerne. Dass dabei auch Fußgänger fotografiert werden, störte bislang niemanden. Allerdings liegt aktuell die Beschwerde einer Bürgerin vor, durch die deutlich wurde, dass diese Kameras genehmigungspflichtig und kennzeichnungspflichtig sind, da sie im öffentlichen Raum hängen.
Die Jägerschaft nimmt dies teilweise nur ungern zur Kenntnis und wird zukünftig wohl auf diese Art der Wildbeobachtung verzichten müssen. Zumindest erklärte der Stadtförster  Herr Göllner, dass er dies bei der nächsten Versammlung der Jäger deutlich machen wolle.
Wer sich zur Zeit also im Stadtwald abseits der befestigten Wege bewegt, hat gute Chancen auch fotografiert zu werden.

Kategorie: Stadtrat Uelzen

 
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